Satzung des Vereins

Aktionsgemeinschaft Rothaargebirge e. V.

  - Verein zur Erhaltung einer gesunden Umwelt -

Der Verein führt den Namen:

Aktionsgemeinschaft Rothaargebirge e. V.

Der Sitz des Vereins ist Hilchenbach. 

Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Siegen eingetragen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften des III. Abschnitts der Abgabenordnung „steuerbegünstigte Zwecke“.

Der Verein hat den Zweck, Naturschutz und Landschaftspflege, insbesondere im Gebiet des Naturparks Rothaargebirge, zu fördern, den Tierschutz zu fördern und für die Erhaltung der Tiere in ihrer Artenvielfalt und ihren natürlichen Lebensräumen einzutreten, die Erziehung und Volksbildung der Bevölkerung auf diesen Gebieten zu fördern und die Bürger zur Mitwirkung in der öffentlichen Meinungsbildung bei Ziel- und Interessenkonflikten zwischen technischen Großprojekten und Natur- und Umweltschutz fortzubilden.

 Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Rückzahlung.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Wilhelm-Münker-Stiftung, Siegen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 zu verwenden hat.

 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Die Anmeldung ist an den Vereinsvorsitzenden zu richten, die Aufnahme unterbleibt, wenn der Vorstand nach Anhörung der Mitgliederversammlung widerspricht.

Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch Tod,

b) durch Austritt, der nur durch schriftliche Erklärung an den Vorstand geschehen kann und mit dem Ende des Geschäftsjahres wirksam wird,

c) durch Ausschluß der nur durch Beschluß des Vorstandes ausgesprochen werden kann; über einen etwaigen Widerspruch des Mitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung; das Mitglied ist vor beiden Entscheidungen zu hören.

Der von der Mitgliederversammlung beschlossene Jahresbeitrag ist mit Beginn des Geschäftsjahres fällig. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Das erste Geschäftsjahr endet am 31. 12. 1980.

II. Organe des Vereins

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

Sie ist mindestens einmal jährlich einzuberufen und wird vom 1. Vorsitzenden geleitet.

Die Mitgliederversammlung beschließt über: 

1. den Jahresbericht

2. den Rechnungsbericht des Kassenwarts

3. Entlastung des Vorstands

4. Neuwahl des Vorstands

5. Satzungsänderung

6. Wahl der Rechnungsprüfer

7. die Auflösung des Vereins.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muß dies tun, wenn mindestens 10 Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe die Einberufung verlangen.

Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung ein; die Einberufung hat mindestens eine Woche vor der Tagung zu erfolgen.

Das Stimmrecht in den Mitgliederversammlungen kann nur persönlich ausgeübt werden.

Bei der Beschlußfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand. Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, schriftliche Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.

Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen einer Mehrheit von ¾ der in der dazu einberufenen Versammlung erschienenen Mitglieder.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in ein besonderes Protokoll niederzuschreiben und von dem Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Protokolle werden in der nächsten Mitgliederversammlung verlesen; erfolgt in der nächsten Mitgliederversammlung kein Einspruch, so gelten sie als genehmigt.

Der Vorstand besteht mindestens aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. und 3. Vorsitzenden.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins, seine Tätigkeit ist ehrenamtlich. Entstehende Aufwendungen werden ersetzt. Ihm obliegt die Verwaltung und Verwendung der Vereinsmittel. Die Beschlüsse des Vorstands werden mit Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zur Verfügung über Grundstücke bedarf der Vorstand der ausdrücklichen Ermächtigung durch die Mitgliederversammlung.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die 3 Vorsitzenden. Jeder von ihnen kann den Verein allein vertreten.

Die Amtsdauer der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt zwei Jahre.

Über jede Sitzung des Vorstands ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Protokollführer und dem 1. Vorsitzenden bzw. dessen jeweiligem Vertreter zu unterzeichnen ist.

Diese Satzung tritt mit der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister in Kraft.

 Hilchenbach, den 15. 4. 1980

Unterzeichner: J. P. Weiß Friedrich Henstorf Hans Georg Huda Helmut Kaufmann I. Henstorf Hans-Ulrich Müller Kurt Müller

Albrecht Belz Wilhelm Heuel Heinrich Kölsch und 7 weitere (unleserlich)

 

Alt und gut

Erste Aktivitäten der Aktionsgemeinschaft gehen bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück. Im April 1980 war es dann soweit: Ein eingetragener Verein wurde gegründet. Heute würde man vielleicht in einer Satzung Einiges anders formulieren; vielleicht von Bürgerinnen und Bürger schreiben oder nicht mehr von Volksbildung und daß mit ss (wenn nicht, braucht  es ja heute kein Tippex mehr). Nach mehr als 35 Jahren hat unsere Satzung immer noch Bestand. Das demokratische Miteinander ist klar geregelt. Und an das was wir wollen, sollen oder dürfen hat sich bis heute nichts geändert ...