• Neue Seite:

    Informationen zur Planfeststellung - Südumgehung Kreuztal

    lesen

  • Neuer Beitrag:

    Geschichte/n des Vereins

    lesen

  • Neuer Beitrag:

    Unsere Position zur Windenergie

    lesen

Inhalte finden:

Termine

Nächste Vorstandsitzung:

27.06.2019 - 18:00 Uhr

Gasthof Merje - Kredenbach

 

In eigener Sache:

Den Naturpark Rothaargebirge gibt es nicht mehr.  Durch Zusammenlegung der Naturparke Rothaargebirge, Homert und Ebbegebirge zum Naturpark Sauerland-Rothaargebirge war auch der Name unseres Vereins nicht mehr richtig. Wir haben deshalb "Naturpark" aus dem Vereinsnamen gestrichen. Unser Wirkungskreis war auch in der Vergangenheit nicht auf das Gebiet des Naturparks beschränkt, sondern auf das Kreisgebiet Siegen- Wittgenstein und das Rothaargebirge. Auf eine Ausweitung unseres Aktionsraumes auf alle Gebiete des neuen Naturparkes haben wir bewusst verzichtet. Unsere Stärke liegt im Wissen und Handeln unserer Mitglieder vor Ort. Beurteilungen in Natur- und  Landschaftsschutzangelegenheiten nur "nach Aktenlage" sind uns vollkommen fremd - und das soll auch so bleiben!

Zum Jahresende können wir auch wieder Positives über unsere Arbeit berichten:
Zunächst: Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge nimmt zunehmend Gestalt an, was sich in vielen Bereichen zeigt.
So wurde im Rahmen der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ das gemeinsame Projekt „Bergheiden im Rothaargebirge“, welches wir zusammen mit dem Naturpark Diemelsee betreiben, von der UN ausgezeichnet. Es ist zwar nur ein Projekt, aber dieses ist sehr im Sinne unserer Zielsetzung nach Verbesserung der biologischen Vielfalt.

Unterstützt wird diese Zielsetzung auch durch das Wartburger Programm, welches im September 2018 als Leitlinie für die Arbeit der 105 deutschen Naturparke beschlossen wurde. Dieses Programm enthält auch Forderungen an die Politik nach mehr ideeller und vor allem finanzieller Unterstützung. (Einzelheiten siehe www.naturparke.de/naturparke/leitbild.html)
Was die Finanzen betrifft, so hat unser Naturpark gerade am 10. Dezember im Rahmen der Petersberger Naturparkgespräche von der NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser die Zusage für beträchtliche Fördermittel erhalten; damit ist die planvolle Weiterarbeit vorerst gesichert.
Zurück zum Lokalen: Am 6. Dezember 2018 wurde in Meinerzhagen das erste von sechs Informationszentren („Schatztruhen“) des Naturparks in der Tourismus-Information der Stadt eröffnet (www.meinerzhagen.de). In Ansprachen des Bürgermeisters Jan Nesselrath und der stellvertretenden Vorsitzenden des Naturparks, Frau Barbara Dienstel-Kümper, wurde die gelungene Präsentation des Naturparks gewürdigt.

Die nächste Schatztruhe wurde am 19. 12. 2018 in Medebach in Anwesenheit der Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eingeweiht..
Apropos Schatztruhen: Diese enthalten jeweils regionalbezogene „Juwelen“ in Gestalt von besonderen touristischen oder naturbezogenen Sehenswürdigkeiten, Naturschutzgebieten, wertvollen Biotopen, Höhlen, besonderen Wanderpfaden u. ä. nach dem Motto "Man schützt nur, was man kennt".
Wir dürfen uns für unser Kreisgebiet freuen auf die Eröffnungen der Schatztruhen in Bad Berleburg und Burbach, die allerdings erst nach dem Umbau der vorgesehenen Standorte – voraussichtlich im Frühjahr bzw. Sommer 2019 – erfolgen können.
Leider haben diese Ereignisse (noch) nicht die von einem „Mitmach-Naturpark“ erwartete Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gefunden, was vielleicht auch an der Jahreszeit liegt. Ebenso eifrig, aber noch im Verborgenen arbeiten die vom NP beauftragten Agenturen jetzt – nach der systematischen Erfassung der Wünsche und Vorschläge aus den Arbeits- und Expertengruppen - an der Erstellung des Entwurfs für unseren Naturpark-Plan. Dieser wird die Leitlinie für die zukünftige Entwicklung unseres Naturparks sein. Natürlich wird der Entwurf vor der Verabschiedung im Sommer 2019 noch gründlich diskutiert werden. Dabei werden wir versuchen, die Maßnahmen zur Förderung der Vielfalt der Natur, der Biotopverbünde und des Erhalts der Flächen für die Natur nach Kräften zu unterstützen.
Fazit: Das kommende Jahr wird entscheidend für die Entwicklung der Natur in unserer Region sein, und wir hoffen auf weitere Unterstützung durch die politischen Entscheidungsträger.

Wir freuen uns über jedes Mitglied, dass zu diesen Aufgaben beitragen kann.